Hi. My name is Joshua Ramon Enslin. I code, translate, and study Southeast Asian Studies.

Museum-Digital im neuen Gewand

Update der öffentlichen Seiten von Museum-Digital im April diesen Jahres

Table of Contents

  1. Überarbeitetes Design
  2. Neue Funktionen

Seit hat Museum-Digital ein neues Design. Einerseits sieht es jetzt - nach dem designtechnisch wahrscheinlich größten Sprung seiner Geschichte - wesentlich moderner aus, andererseits bot sich so die Gelegenheit für eine Verschlankung des Codes bei Erweiterung der Funktionalitäten. Über einen Monat nach der Veröffentlichung des Updates ist dieser Post vor allem zur Dokumentation gedacht.

Überarbeitetes Design

Das Design der öffentlichen Seite(n) von Museum-Digital wurde grundlegend überdacht und überarbeitet. Während zuvor schon das Themenmodul von Museum-Digital ein neues Design bekommen hatte und auch die neue Vokabular-Seite ein relativ aktuelles Design hat (siehe auch), sind so nun die restlichen öffentlichen Teile von Museum-Digital nachgezogen. Das Update betrifft also neben den tatsächlichen Projektseiten (zum Beispiel Museum-Digital Sachsen-Anhalt oder Museum-Digital Ungarn) auch die Startseite.

Generelle Überlegungen

Das ursprüngliche Design von Museum-Digital hatte zwei wichtige Charakteristiken: Einerseits war die Schrift sehr klein, andererseits war das Design mehrspaltig (meist zweispaltig, manchmal sogar dreispaltig). Das war vor fast zehn Jahren. Trotz Überarbeitungen blieb das grundlegende Konzept bis zum jetzigen Update aber so bestehen, während sich das Internet um es herum änderte.

Das letzte Design von Museum-Digital

Warum? Kleine Schrift und Mehrspaltigkeit heißt, zumindest einfach gedacht, dass Benutzer nicht scrollen müssen und alle Informationen sofort zur Verfügung haben. Der fehlenden änderung lag also eine Angst davor, dem Benutzer zum Scrollen zu zwingen, zugrunde. Dazu kommt die das Bewusstsein, dass Informationen, die nur durch Scrollen erreichbar sind, häufig schlicht übersehen werden. Falls Scrollen nötig ist, muss also klar sichtbar sein, das dem so ist.

Mit den Jahren änderte sich aber, was Nutzer gewöhnt sind. Stream-designs wurden beliebter und beliebter, Mehrspaltigkeit seltener und seltener. Immer mehr Benutzer surfen über Mobilgeräte. Schrift wurde größer, während mehr und mehr Bilder (und Videos) benutzt werden. Gleichzeitig steht den Benutzern immer mehr Bandbreite zur Verfügung, selbst wenn besonders Deutschland langsam im Ausbau von Kapazitäten ist.

Museum-Digital entwickelte sich langsam mit. Das oben gezeigte Bild zeigt das letzte Design, mit schon wesentlich größerer Schrift als zuvor und mit Responsive Design. Im Vergleich zu den meisten aktuellen Webseiten war die Schrift aber weiterhin sehr klein, die Bilder umso mehr. Mit dem Neudesign steigt Museum-Digital also auf größere Schrift, größere Bilder und ein fast durchgehend einspaltiges Design um. Inspirativ waren dabei durchaus andere, ähnliche Projekte, wie die Sammlungsseite vom Cooper Hewitt Smithonian Design Museum und DigitaltMuseum.

Die Startseite

Im Rahmen der überarbeiteten Designs wurde die Startseite von Museum-Digital grundlegend überarbeitet. Wie zuvor schon auf der ungarischen Startseite, MúzeumDigitár, startet die Seite mit Kacheln mit neuen Objekten (dies sind immer die aktuell neuesten). Darunter kommt die - nun auch noch einmal überarbeitete und aktualisierte - Projektbeschreibung mit Zahlen zu digitalisierten Objekten, teilnehmenden Museen und ihren Sammlungen. Die zuvor eingefügten Links mit generellen Informationen zur Digitalisierung von Museumsobjekten etc. wurden entfernt. Die noch relevanten Inhalte werden bald in einer eigenen Unterseite, dem Handbuch, verfügbar sein.

Auf die Beschreibung folgen eine Liste mit den verschiedenen deutschen und internationalen Instanzen von Museum-Digital. Früher waren hier direkt Zahlen zu Objekten, Museen und Sammlungen zu sehen. Diese sind weiterhin Verfügbar, aber erst mit einem Überfahren des entsprechenden Bereichs sichtbar. Auf ähnliche Weise wurde auch auf den wichtigeren Projektseiten vermieden, dass Seiten überladen wirken (oder zumindest ein dahingender Versuch unternommen).

Darauf folgen Kacheln mit den anderen öffentlichen Unterseiten von Museum-Digital, dem Themenmodul und Vokabularen, und schließlich Links zu Social Media-Accounts, Statistik, etc. Hier ist auch ein Sprachschalter zu finden: Die Startseite ist seit dem jetzigen Update in Deutsch und Englisch verfügbar, weitere Sprachen folgen bei Gelegenheit.

Die überarbeitete Startseite von Museum-Digital

Projektseiten

Die änderungen in den einzelnen Instanzen von Museum-Digital sind sicherlich der wesentlich wichtigere Teil der Neuerungen. Auch und gerade hier wurden das Design vereinfacht und die Schrift- und Bildgröße erhöht.

Generelle änderungen betreffen zuallererst die Seitenspalte, deren Inhalte jetzt durch ein Überfahren des Suchschlitzes verfügbar sind. Dort, wo sie besonders wichtig sind, werden sie zusätzlich unter dem Hauptteil der Seite gespiegelt (etwa Suchoptionen bei einzelnen Objektseiten). Auch die alte Haupt-Navigation ist umgezogen. Statt wie bisher oben breit über der Seite zu stehen, ist sie jetzt über eine Mausbewegung über das übliche Menüsymbol (drei Striche übereinander, ☰) verfügbar.

Im Bezug auf den Hauptteil der Seiten gibt es zwei verschiedene Kategorien:

Beide haben einen in dunkelgrau hinterlegten Bereich, in dem entsprechende Bilder (Startseite, Übersichtsseiten, Objektseite) oder wichtige Informationen, etwa Informationen zum Suchbegriff beim Suchen, zu finden sind. Bei Einzelseiten ist dieser Abschnitt von Links bis Rechts durchgehend, bei Übersichtsseiten ist er auf die Breite des Restes der Seite beschränkt, behält also den üblichen Rand.

Im dunkel hinterlegten Balken finden sich Informationen zum Suchbegriff und Optionen zur Navigation von Suchbegriffen

Abseits von den weiteren, schon genannten änderungen (größerer und anderer Schrift, größere Bilder), gab es durch das Neudesign auch Gelegenheit zur Entwicklung von neuen Funktionen.

Neue Funktionen

Die meisten neuen Funktionen sind kleine aber wichtige Verbesserungen über das bisher Vorhandene. Auf Objektseiten sind nun Social-Media-Buttons zu finden (Shariff kommt hier zum Einsatz um trotz Social-Media-Buttons die Benutzer keinem Tracking von Seiten der Anbieter auszusetzen). Auch gibt es jetzt zumindest einfache Suchen nach Museen und Sammlungen.

Funktionen wie eine thesaurusbasierte Navigation von Suchbegriffen waren zuvor auf die deutschlandweite Version von Museum-Digital beschränkt. Seit diesem Update haben alle öffentlichen Seiten von Museum-Digital eine vereinheitlichte, gemeinsame Codebasis, womit diese Funktionen für alle Instanzen zur Verfügung stehen. Gegebenfalls sind sie noch nicht aktiviert (die genannte Navigation durch Suchbegriffe macht bei kleineren Instanzen etwa wenig Sinn und ist dort dementsprechend deaktiviert). Viele der entsprechenden Funktionen wurden hierfür von Grund auf neu programiert.

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CMS Author-DateEnslin, Joshua Ramon. 2017. “Museum-Digital Im Neuen Gewand”. Jrenslin.de. http://jrenslin.de/post/45.
CMS (Footnotes)Enslin, Joshua Ramon. “Museum-Digital Im Neuen Gewand”. Jrenslin.de. http://jrenslin.de/post/45.
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